Blick auf die Stuibenfälle

Die Stuibenfälle in der Literatur

Das „Handbuch für Reisende“ berichtet 1856 beinahe schwärmerisch von den Stuibenfällen (Handbuch für Reisende im Algäu, Lechthal und Bregenzerwald): „Von Ferner tönt dumpfes Rauschen, erst leise, dann vernehmlicher, und nach einstündiger Wanderung erreicht man die wilde Schlucht, durch welche der Archbach, dem Plansee entströmend, in vier Absätzen mit donnerndem Getöse in die Tiefe stürzt … Der Wasserfall des Stuiben, – am schönsten bei sinkender Sonne, wenn der aufwirbelnde Wasserstaub in dem brillantesten Farbensiel erglänzt, – darf wohl den gerühmtesten Fällen in den Tyroler und Schweizer Alpen an die Seite gestellt werden.“ Mit der Errichtung des Hermannsteiges – so benannt nach Friedrich Carl Hermann, dem Besitz der Textilfabrik, der von 1855 bis zu seinem Tod 1872 das Unternehmen leitete – kam die Verbindung zum Plansee zustande, wobei besonders die Aussichtsplattform zum großen Stuibenfall noch heute eine Attraktion ist.

Ein neuer Abschnitt begann für die Stuibenfälle 1901 mit der Gründung des Elektrizitätswerkes Reutte. Da nur mehr eine vorgeschriebene Restmenge an Wasser über die Stuibenfälle fließt, kann das Schauspiel des vollen Wasserschwalles nur zur Schneeschmelze oder bei Hochwasser erlebt werden. Im Zuge eines weiteren Ausbaues des Elektrizitätswerks entstand der Ministersteig. Am 29. August 1925 besichtigte der Bundesminister für Handel und Verkehr, Dr. Hans Schürff, die Baumaßnahmen am Plansee. Der auf der orographisch rechten Seite des Stuibenfalls zum Plansee führende Steig trägt aus diesem Anlass noch heute den Namen „Ministersteig“. Heute ist er eine touristische Attraktion. Jedoch wurde er ursprünglich nicht dazu angelegt, sondern diente als kürzeste Verbingung zwischen dem Kraftwerk und der Staustufe am Plansee. Heute sind die Stuibenfälle nicht nur eine touristische Attraktion, sondern sie sind für die Einheimischen ein beliebtes Naherholungsgebiet. © Dr. Richard Lipp

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